Protein-Pancakes ohne Zucker: 3 einfache Rezepte
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Protein-Pancakes müssen weder trocken noch kompliziert sein. Mit einer guten Basis aus Eiweiß, einer passenden Porridge-Mischung und wenigen zusätzlichen Zutaten lassen sich daraus ganz unterschiedliche Frühstücke machen. Genau deshalb gibt es hier nicht ein Grundrezept mit drei verschiedenen Toppings, sondern drei wirklich unterschiedliche Varianten: klassisch und süß, fruchtig mit Apfel und Zimt sowie herzhaft mit Zucchini und Feta.
Alle drei Rezepte kommen ohne klassischen Haushaltszucker aus und sind für eine Person als vollständiges Frühstück berechnet. Die Nährwerte sind bewusst mit „ca.“ angegeben, weil sie je nach verwendetem Porridge, Quark, Joghurt oder Fruchtaufstrich leicht variieren können. Bei den süßen Varianten lässt sich Just Jam Marmelade ohne Zuckerzusatz als fruchtige Ergänzung verwenden, während die herzhafte Variante ganz ohne süßen Belag auskommt.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Was macht gute Protein-Pancakes aus?
- 2. Protein-Pancakes mit Porridge und Fruchtaufstrich
- 3. Apfel-Zimt-Protein-Pancakes
- 4. Herzhafte Zucchini-Protein-Pancakes mit Feta
- 5. Warum wir Porridge im Pancake-Teig verwenden
- 6. So werden Protein-Pancakes weich statt trocken
- 7. Kann man Protein-Pancakes vorbereiten?
- 8. FAQ
- 9. Fazit
Was macht gute Protein-Pancakes aus?
Protein-Pancakes sollen in erster Linie wie Pancakes schmecken. Ein hoher Eiweißgehalt bringt wenig, wenn am Ende eine trockene, gummiartige Scheibe auf dem Teller liegt. Deshalb kombinieren wir Eiweißquellen wie Eier und Quark mit Zutaten, die Feuchtigkeit im Teig halten und für eine angenehme Struktur sorgen.
Auch beim Protein selbst muss man nicht zwangsläufig zu Proteinpulver greifen. In diesen Rezepten verwenden wir Protein Porridge als Basis und kombinieren es mit Quark und Ei. Dadurch entsteht ein Teig, der gleichzeitig eine deutliche Porridge-Struktur behält und sich trotzdem problemlos in der Pfanne ausbacken lässt.
«Bei Pancakes entscheidet die Konsistenz des Teiges darüber, ob sie weich werden oder trocken. Zu viel trockene Proteinquelle und zu wenig Feuchtigkeit funktioniert selten gut. Deshalb würde ich bei einem proteinreichen Rezept immer zuerst auf das Verhältnis von Ei, Quark und den trockenen Zutaten achten.»
(с.) Christopher Abdelalhaleem, Gründer von Just Jam
Protein-Pancakes mit Porridge und Fruchtaufstrich

Die erste Variante ist unser Basisrezept und eignet sich gut für alle, die morgens gern süß frühstücken. Der Teig selbst bleibt relativ neutral und bekommt durch Vanille eine leichte Süße. Der Fruchtaufstrich kommt erst beim Servieren dazu, sodass sich die Sorte problemlos wechseln lässt.
Passend dazu: Protein Porridge und Just Jam Marmelade ohne Zuckerzusatz
Zutaten für 1 Portion
- 60 g Protein Porridge
- 2 Eier, Größe M
- 120 g Magerquark
- 60 ml Milch
- 1 TL Backpulver
- etwas Vanille
- Erythrit nach Geschmack, optional
- 30 g Just Jam zum Servieren
Zubereitung
Eier, Quark und Milch in einer Schüssel glatt verrühren. Protein Porridge, Backpulver und Vanille hinzufügen und alles zu einem dickflüssigen Teig vermischen. Den Teig anschließend fünf Minuten stehen lassen, damit die trockenen Bestandteile etwas Flüssigkeit aufnehmen können.
Eine beschichtete Pfanne auf mittlere Temperatur erhitzen und aus dem Teig etwa sechs bis sieben kleine Pancakes backen. Sobald sich an der Oberfläche kleine Blasen bilden und der Rand fester wird, vorsichtig wenden. Die fertigen Pancakes mit dem Fruchtaufstrich servieren.
Ergibt: ca. 6–7 Pancakes
Fertige Portion: ca. 320–340 g / 1 Person
Nährwerte pro Portion, ca.:
484 kcal
Eiweiß: 43 g
Fett: 16 g
Kohlenhydrate: 38 g
Ballaststoffe: 11 g
Nährwerte pro 100 g, ca.:
131 kcal
Eiweiß: 12 g
Fett: 4 g
Kohlenhydrate: 10 g
Ballaststoffe: 3 g
Die Angaben beziehen sich auf die Zubereitung in einer beschichteten Pfanne ohne zusätzliches Bratfett. Wird Butter oder Öl verwendet, muss dieses bei den Nährwerten entsprechend ergänzt werden. Auch die genaue Zusammensetzung des verwendeten Protein Porridge kann die Werte leicht verändern.
Apfel-Zimt-Protein-Pancakes

Bei dieser Variante steckt das Obst direkt im Teig. Fein geriebener Apfel gibt Feuchtigkeit und eine natürliche fruchtige Süße, während Zimt geschmacklich den Gegenpol bildet. Dadurch brauchen die Pancakes deutlich weniger zusätzliche Süße als ein klassisches Pancake-Rezept.
Passend dazu: Protein Porridge und optional Just Jam Aprikose oder Zwetschge
Zutaten für 1 Portion
- 50 g Protein Porridge
- 2 Eier, Größe M
- 100 g Magerquark
- 100 g Apfel
- 40 ml Milch
- 1 TL Backpulver
- 1 TL Zimt
- etwas Vanille
- 20 g Just Jam, optional zum Servieren
Zubereitung
Den Apfel grob oder fein reiben, je nachdem, wie deutlich die Frucht später im Pancake zu sehen sein soll. Eier, Quark und Milch miteinander verrühren und anschließend Protein Porridge, Backpulver, Zimt und Vanille hinzufügen. Zum Schluss den geriebenen Apfel unterheben und den Teig etwa fünf Minuten quellen lassen.
Die Pancakes bei mittlerer Hitze in einer beschichteten Pfanne langsam ausbacken. Durch den Apfel enthält der Teig mehr Feuchtigkeit als beim Grundrezept und braucht deshalb etwas länger, bis die Unterseite stabil genug zum Wenden ist. Wer möchte, serviert die Pancakes mit einem kleinen Löffel Aprikosen- oder Zwetschgenaufstrich.
Ergibt: ca. 7 kleine Pancakes
Fertige Portion: ca. 350–370 g / 1 Person
Nährwerte pro Portion, ca.:
471 kcal
Eiweiß: 38 g
Fett: 15 g
Kohlenhydrate: 45 g
Ballaststoffe: 11 g
Nährwerte pro 100 g, ca.:
115 kcal
Eiweiß: 9 g
Fett: 4 g
Kohlenhydrate: 11 g
Ballaststoffe: 3 g
Wer den Fruchtaufstrich weglässt, reduziert selbstverständlich auch Kalorien und Kohlenhydrate etwas. Der Apfel bringt bereits ausreichend Aroma in den Teig, sodass die Pancakes auch ohne Topping funktionieren. Besonders gut schmecken sie noch leicht warm, wenn der Apfel im Inneren weich geworden ist.
Herzhafte Zucchini-Protein-Pancakes mit Feta

Protein-Pancakes müssen überhaupt nicht süß sein. Zucchini sorgt bei dieser Variante für Volumen und Feuchtigkeit, während Feta Würze und zusätzliche Struktur bringt. Mit Kräuterjoghurt dazu entsteht daraus eher ein kleines herzhaftes Frühstück als ein klassischer Pancake-Teller.
Passend dazu: Protein Porridge
Zutaten für 1 Portion
- 50 g Protein Porridge
- 2 Eier, Größe M
- 100 g Magerquark
- 120 g Zucchini
- 40 g Feta
- 1 TL Backpulver
- Salz und Pfeffer
- etwas Paprikapulver
- Schnittlauch oder Petersilie
- 50 g griechischer Joghurt zum Servieren
Zubereitung
Die Zucchini grob raspeln und anschließend mit den Händen gut ausdrücken. Dieser Schritt ist wichtig, weil zu viel Flüssigkeit den Pancake-Teig instabil machen würde. Eier und Quark verrühren, Protein Porridge und Backpulver hinzufügen und anschließend Zucchini, zerbröselten Feta und die Gewürze unterheben.
Aus dem Teig etwa sechs kleinere Pancakes bei mittlerer Hitze langsam ausbacken. Die Pancakes erst wenden, wenn die Unterseite wirklich stabil ist, da die Zucchini den Teig etwas weicher macht. Den Joghurt mit Kräutern, Pfeffer und nach Geschmack etwas Salz verrühren und dazu servieren.
Ergibt: ca. 6 Pancakes
Fertige Portion: ca. 390–410 g / 1 Person
Nährwerte pro Portion, ca.:
553 kcal
Eiweiß: 48 g
Fett: 24 g
Kohlenhydrate: 35 g
Ballaststoffe: 9 g
Nährwerte pro 100 g, ca.:
120 kcal
Eiweiß: 11 g
Fett: 5 g
Kohlenhydrate: 8 g
Ballaststoffe: 2 g
Diese Variante ist durch Feta etwas energiereicher als die beiden süßen Pancake-Rezepte. Gleichzeitig liefert sie mit rund 48 Gramm Eiweiß die höchste Proteinmenge der drei Portionen. Wer die Kalorien reduzieren möchte, kann die Fetaportion verkleinern, sollte aber bedenken, dass sich damit auch Geschmack und Eiweißmenge verändern.
«Für unsere Familie funktionieren Rezepte dann gut, wenn ich aus einer Grundidee mehrere richtige Mahlzeiten machen kann. Genau deshalb mag ich solche Varianten: einmal fruchtig, einmal klassisch und einmal herzhaft – und niemand muss jeden Morgen dasselbe Frühstück essen.»
(с.) Olena Taranovych, CEO von Zuckerfrei Shop
Warum wir Porridge im Pancake-Teig verwenden
Porridge muss nicht ausschließlich mit Milch oder Wasser in einer Schüssel landen. Je nach Zusammensetzung kann die Mischung auch beim Backen oder für Pancakes verwendet werden. Die trockenen Bestandteile nehmen Flüssigkeit auf und geben dem Teig Struktur, während ein Protein Porridge gleichzeitig einen Teil des Eiweißes liefert.
Wer bereits Porridge & Müsli zu Hause hat, bekommt damit eine weitere Möglichkeit, dieselbe Packung zu verwenden. Gerade das macht solche Rezepte im Alltag interessant: Ein Produkt muss nicht jeden Morgen auf dieselbe Art zubereitet werden. Auch unsere bereits veröffentlichten Porridge-Muffins zeigen, dass sich Porridge problemlos aus der Frühstücksschüssel in andere Rezepte holen lässt.
So werden Protein-Pancakes weich statt trocken
Der häufigste Fehler bei Protein-Pancakes ist ein zu trockener Teig. Besonders wenn viel Proteinpulver oder andere trockene Eiweißquellen eingesetzt werden, kann das Ergebnis schnell kompakt oder gummiartig werden. Quark, Ei, Milch, Apfel oder Zucchini bringen Feuchtigkeit zurück und verbessern die Konsistenz.
Auch die Temperatur der Pfanne spielt eine große Rolle. Zu hohe Hitze sorgt dafür, dass die Pancakes außen schnell dunkel werden, während der Teig innen noch nicht stabil ist. Mittlere Hitze und etwas Geduld funktionieren bei diesen Rezepten deutlich besser.
Außerdem sollte der Teig nach dem Vermischen einige Minuten ruhen. Porridge nimmt während dieser Zeit Flüssigkeit auf und verändert seine Konsistenz. Wird der Teig danach zu fest, kann noch ein kleiner Schluck Milch ergänzt werden.
Kann man Protein-Pancakes vorbereiten?
Alle drei Varianten können vorbereitet und später gegessen werden. Nach dem vollständigen Abkühlen lassen sich die Pancakes gut verschlossen im Kühlschrank ungefähr zwei Tage aufbewahren. Zum Frühstück können sie kurz in einer Pfanne, Mikrowelle oder im Backofen erwärmt werden.
Besonders die Apfel-Zimt- und Zucchini-Variante eignen sich gut zum Vorbereiten, weil sie durch ihre feuchten Zutaten auch am nächsten Tag noch angenehm weich bleiben. Fruchtaufstrich, Joghurt oder andere Toppings würde ich dagegen erst unmittelbar vor dem Essen hinzufügen. Dadurch bleiben Konsistenz und Geschmack besser erhalten.
Auch Einfrieren ist möglich. Dazu die Pancakes vollständig abkühlen lassen und mit etwas Backpapier voneinander trennen. So können einzelne Portionen entnommen werden, ohne jedes Mal die komplette Menge auftauen zu müssen.
FAQ
Kann man Protein-Pancakes ohne Proteinpulver machen?
Ja. In unseren drei Rezepten stammt ein Teil des Eiweißes aus Eiern, Quark und Protein Porridge. Zusätzliches Proteinpulver ist deshalb nicht notwendig. Die genaue Eiweißmenge hängt allerdings immer von den tatsächlich verwendeten Produkten ab.
Warum werden meine Protein-Pancakes trocken?
Zu viele trockene Zutaten, zu wenig Flüssigkeit oder zu langes Backen können Protein-Pancakes trocken machen. Quark, Milch, Apfel oder Zucchini helfen dabei, Feuchtigkeit im Teig zu halten. Außerdem sollten die Pancakes bei mittlerer statt sehr hoher Temperatur gebacken werden.
Kann ich normales Porridge statt Protein Porridge verwenden?
Grundsätzlich ja, allerdings verändern sich dadurch die Nährwerte und möglicherweise auch die Konsistenz des Teiges. Verschiedene Porridge-Mischungen nehmen unterschiedlich viel Flüssigkeit auf. Deshalb kann es notwendig sein, Milchmenge oder Quark leicht anzupassen.
Kann ich die Pancakes ohne Erythrit zubereiten?
Ja. Erythrit ist in den Rezepten nur optional vorgesehen. Apfel, Vanille und ein fruchtiger Aufstrich bringen bereits Geschmack und Süße mit, sodass zusätzliche Süße je nach persönlichem Geschmack vollständig entfallen kann.
Welche Just Jam Sorte passt zu Protein-Pancakes?
Zu klassischen Protein-Pancakes passen beispielsweise Erdbeere, Himbeere, Blaubeere oder Waldbeere. Apfel-Zimt harmoniert besonders gut mit Aprikose oder Zwetschge. Die herzhafte Zucchini-Feta-Variante braucht dagegen überhaupt keinen süßen Fruchtaufstrich.
Sind die angegebenen Nährwerte exakt?
Nein. Die Angaben dienen als ungefähre Orientierung und sind deshalb mit „ca.“ gekennzeichnet. Nährwerte von Protein Porridge, Quark, Milch, Feta und Fruchtaufstrich können je nach Hersteller leicht variieren. Auch zusätzlich verwendetes Öl oder Butter zum Braten muss separat berücksichtigt werden.
Fazit
Protein-Pancakes ohne Zucker müssen weder nach Fitnessprodukt schmecken noch jeden Morgen gleich aussehen. Ein Protein Porridge kann zusammen mit Ei und Quark eine praktische Grundlage bilden, die sich sowohl süß als auch herzhaft weiterentwickeln lässt. Apfel bringt Feuchtigkeit und natürliche Süße, während Zucchini und Feta aus derselben Grundidee ein vollkommen anderes Frühstück machen.
Genau diese Flexibilität macht Pancakes für uns interessant. Wer morgens gern süß isst, kann sie mit Just Jam Marmelade ohne Zuckerzusatz kombinieren; wer lieber herzhaft frühstückt, verwendet Gemüse, Feta und Kräuterjoghurt. So entsteht nicht ein „perfektes Frühstück“, sondern drei verschiedene Möglichkeiten, aus ähnlichen Grundzutaten eine Mahlzeit zu bauen, die zum eigenen Geschmack passt.
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